Gemeinde Lonsee

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Ziel und Motivation des Integrierten Klimaschutzkonzepts

Die gravierenden Folgen des Klimawandels zeigen sich - weltweit, aber auch hierzulande - auf kommunaler Ebene besonders deutlich. Folgerichtig findet die Energiewende längst nicht mehr nur übergeordnet, sondern vielmehr ganz konkret in den Kommunen statt. Um heutigen und kommenden Generationen ein energieeffizientes, emissionsgemindertes und dezentral versorgtes Gemeinwesen und damit dauerhaft Lebensqualität zu bieten, müssen Kommunen reagieren. Ein Instrument zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele ist das Integrierte Klimaschutzkonzept auf Basis der nationalen Klimaschutzinitiative. In diesem Rahmen kann die Gemeinde Lonsee nicht nur von vielseitigen CO2-Einsparmöglichkeiten, sondern auch von weiteren Fördermöglichkeiten profitieren. Ziel ist die Erarbeitung konkreter kommunaler - aber auch gemeinschaftlich getragener - Maßnahmen zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung, welche die individuellen Rahmenbedingungen in der Kommune berücksichtigen. Zentrales Element bildet die konsequente Einbindung vorhandener Kompetenzen und bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bürgerinnen und Bürger sowie die jeweiligen lokalen Akteure. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dementsprechend soll in Zusammenarbeit mit der Kommune sowie deren Akteuren ein umfassendes und umsetzbares Konzept erarbeitet werden. Dabei stellt der Dialog mit der Bürgerschaft und mit sämtlichen Akteuren ein sehr wichtiges Elements dar. Konkrete Anregungen, Ideen und Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsprozess bilden den Grundstein für die Ableitung eines gemeinsam formulierten Maßnahmenkatalogs und den Inhalt des Konzepts an sich.

Vorgesehener Projektablauf

Wie bereits erwähnt, kommt der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der lokalen Akteuren eine besondere Bedeutung zu.

In der Auftaktveranstaltung am 19.03.2020 werden die einzelnen Bausteine eines integrierten Klimaschutzkonzepts sowie der Status Quo in Lonsee vorgestellt. Anschließend wird in Form eines Impulsreferats auf die Größe und Zusammensetzung des eigenen CO2-Fußabdrucks eingegangen. Mit einer Anleitung zur Bestimmung und Einordnung des eigenen Energieverbrauchs endet der Vortragsteil.
Im Anschluss haben alle Anwesenden die Gelegenheit eigene Ideen und Vorschläge zu Themenfeldern und Maßnahmen einzubringen.

Im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung stehen die Themenfelder, die in der Auftaktveranstaltung als Brennpunkte genannt wurden. Hierzu wird es Impulsreferate und einen vertiefenden Austausch an Thementischen geben. Der Maßnahmenworkshop beschäftigt sich in erster Linie mit der Sammlung von sinnvollen Maßnahmen und der Entwicklung eines konkreten Maßnahmenkatalogs.

Maßnahmen vorschlagen
Sie haben bereits Ideen zu zielführenden und durchführbaren Maßnahmen?
Dann freuen wir uns über Ihre Vorschläge.
Richten Sie diese bitte per Mail an: greiner(@)lonsee.de oder j.scholtes(@)netze-bw.de