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Lonsee - Das Tor ins Lonetal

Geschichte

Der Ort Lonsee wurde bereits im Jahr 888 das erste Mal urkundlich erwähnt. Das Lonetal war aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt besiedelt.

Der Ortsname hat sich über die Jahrhunderte mehrfach geändert. Er lautete im Jahr 1268 "Luwense", dann 1288 "Albertus de Lunse", 1372 "ze Lunse ufm Feld", 1454 "Lunsen", 1501 "Lonsaw", 1741 "Lonße". Aus diesem Grunde wurde 1988 das 1100-jährige Bestehen von Lonsee mit einem 3-tägigen Fest gefeiert.

Im Jahre 1108 schenkte eine Luitgard alles, was sie zu Lonsee, Urspring, Halzhausen und Reutti erbschaftlich besaß, dem neu gegründeten Kloster Blaubeuren. Im Jahre 1268 wurde Lonsee in einer Urkunde zusammen mit Blaubeuren als Städtchen erwähnt. Lonsee hatte also das Stadtrecht. Inzwischen, im Besitz der Helfensteiner, wurde Lonsee im Jahre 1382 an die Freie Reichsstadt Ulm verpfändet. Diese unterband die weitere Entwicklung. Was den Lonseern bis ins Jahr 1818 blieb, war die Leibeigenschaft. Das Königreich Württemberg wandelte in den Jahren 1810/11, als ihm die Stadt Ulm und deren ehemaliges Territorium links der Donau zufiel, die bestehende bayrischen Landgebiete zu Oberämtern um. Lonsee gehörte dem Oberamt Ulm bzw. Landkreis Ulm an. Einen großen Fortschritt für die Gemeinde Lonsee bedeutete der Bau der Albwasserversorgung.

Seit 1896 hat Lonsee eine Wasserleitung. Früher holte man das Wasser aus der Lone. Eine weitere technische Errungenschaft war die Versorgung der Gemeinde mit elektrischem Licht und elektrischer Kraft im Jahr 1912. In den beiden Weltkriegen blieb der Ort von Kriegsschäden verschont, aber der Verlust von Menschenleben traf viele Familien hart. Die Bevölkerungszahl stieg nach dem 2. Weltkrieg vor allem durch den Zuzug der Heimatvertriebenen stetig an. Lonsee entwickelte sich seither zu eine blühenden Gemeinde mit einer guten Infrastruktur.

Quelle:
Krämer "Aus der Geschichte von Lonsee"
(Festschrift 1 100 Jahre Lonsee)