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Lonsee - Das Tor ins Lonetal

Geschichte

Radelstetten wird erstmals 1275 als Radolfstetten und 1319 als Ratolfstetten genannt.

Im 30-jährigen Krieg wurde der Ort wiederholt ausgeplündert und die Pest ist ausgebrochen. Viele Ein-wohner flohen nach Ulm. Die Einwohnerzahl ging stark zurück und als 1635 der letzte Radelstetter Pfarrer an der Pest starb, wurde die Gemeinde als Filiale der Pfarrei Scharenstetten zugeschlagen. Seither wird Radelstetten vom Scharenstetter Pfarrer betreut. 1871 kam es zur Gründung der Albwasserversorgung. Gruppe V, wodurch Radelstetten an die Wasserversorgung angschlossen wurde. 1898 wurde die Molkereigenossenschaft gegründet, die Ende der 60er Jahre von den "Milchwerke Schwaben" übernommen wurde. 1912 trat Radelstetten dem Bezirksverband Oberschwäbischer Elektrizitätswerke bei, wodurch 1914 elektrischer Strom zur Verfügung stand. Die dadurch mögliche wirtschaftliche Entwicklung wurde durch die Folgen der beiden Weltkriege mit insgesamt 23 Todesopfern zunichte gemacht. Zum 01.01.1975 wurde Radelstetten der Gemeinde Lonsee zugeordnet. Trotz der Kleinheit des Dorfes hatte Radelstetten schon 1275 eine eigene Kirche.

Quellen
Christian Leibing, Geschichtliches aus Radelstetten 1977, Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Der Alb-Donau-Kreis 1992.

Wirtschaftliche Entwicklung

Nach wie vor dominierte die Landwirtschaft in Radelstetten. Ein großer Teil der Mastschweinehaltung mehrerer Betriebe wurde in einem sogenannten Gruppenstandort Richtung Oppingen ausgesiedelt. Im Ackerbau dominiert der Getreide- und Rapsanbau. Die Pferdehaltung nimmt zu. Ein Holzbetrieb bereichert das örtliche Handwerk.

Der Ortskern wurde in den letzten Jahren im Rahmen der Dorfentwicklung gestalterisch ansprechend hergerichtet. Backhaus und sanierte Hüle mit Brunnen werden beim wöchentlichen Backtag (Freitag) und bei Festen stark frequentiert. Radelstetten ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Buslinie (RAB) Ulm-Nellingen oder über die Bahnlinie Ulm-Stuttgart bis Urspring zu erreichen.